„Wer sich für eine Umschulung interessiert, sollte nach einer Möglichkeit suchen, die die eigenen Interessen widerspiegelt. Und wenn jemand irgendetwas mit IT machen möchte, dann würde ich ihn dafür direkt zu goldsteps schicken.“

Ingo Riechmann,

IT-Administrator, Wurst Stahlbau GmbH

Chauffeur, Bestatter… Fachinformatiker

goldsteps ermöglicht IT-Karriere durch eine Umschulung mit anerkanntem IHK Abschluss

Ingo Riechmann war Surf- und Skilehrer, hat als Bestatter gearbeitet und Zahnmedizin studiert. Er war Chauffeur, Vorpräparant in der Anatomie und hat PCs verkauft. Irgendwann wurde er arbeitslos. Beim Beratungsgespräch im Arbeitsamt kam heraus: Der einzige rote Faden im Lebenslauf war die IT. Es fehlte nur ein Abschluss. Die goldsteps consulting GmbH & Co. KG half ihm, sich zum Fachinformatiker Systemintegration ausbilden zu lassen und seinen künftigen Arbeitgeber kennenzulernen. Jetzt steht er kurz davor, IT-Leiter zu werden.

„IT war irgendwie immer mein Ding“, sagt Ingo Riechmann. „Selbst als ich als Bestatter gearbeitet habe, habe ich mich dort um die IT gekümmert. Darum hatte ich auch keine Bedenken, als ich mit der Umschulung zum Fachinformatiker angefangen habe.“

Umschulung mit Perspektive

Eine Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration dauert zwei Jahre. Nach einem viermonatigen Theorieblock gehen die Teilnehmer in ein Unternehmen, um das erlernte Wissen praktisch umzusetzen. Ingo Riechmann hat mithilfe von goldsteps einen passenden Ausbildungsbetrieb gefunden. Und das Beste daran: „Schon nach der Hälfte der Praktikumszeit hatte ich einen Anschlussvertrag.“ Insgesamt hat er schließlich 4 ½ Jahre dort gearbeitet, bevor er sich entschieden hat, den Arbeitgeber zu wechseln.

Gefördert wurde seine Umschulung über die Bundesagentur für Arbeit. Sowohl die Schulungsgebühren als auch die Fahrtkosten wurden übernommen und in der Zeit der Umschulung wurde ihm weiterhin Arbeitslosengeld bezahlt.

Er hat sogar während der Praxisphase zusätzliche Abendkurse belegt. „Der normale Desktop Administrator reichte mir nicht, ich wollte schon den Enterprise Administrator machen“, erinnert er sich lächelnd. „So habe ich hier einfach noch ein paar Dinge mehr gemacht, weil die Qualität der Schulung entsprechend gut war.“

So läuft die IT-Professional Ausbildung ab

„Alle Trainer sind auch noch normal irgendwo tätig. Das heißt sie können diese Erfahrungen mit in den Unterricht einfließen lassen und so Beispiele aus dem wirklichen Leben zeigen.“

– Ingo Riechmann

Trainer der Extraklasse

Eindeutiges Qualitätsmerkmal waren für ihn die Trainer von goldsteps, die „einen sehr persönlichen Unterricht gemacht haben, wirklich wissen, was sie tun und auch über die entsprechende Praxiserfahrung verfügen. Es geht einfach nichts über Beispiele aus dem wirklichen Leben.“

Hinzu komme der enge Kontakt: „Die Kollegen vorne am Empfang kennen mich, bei Messen komme ich gern zum goldsteps-Stand, einfach um Hallo zu sagen. Ich möchte nicht sagen, es ist eine Familie geworden, denn das wäre zu viel, aber es ist eine Gemeinschaft.“

Von Grund auf: Fachinformatiker Systemintegration

Die Wahl seiner Umschulung vor gut sechs Jahren hat Riechmann nie bereut. Für ihn sei die IT ein spannendes Berufsfeld, weil „man immer etwas Neues lernt“ und es keinen anderen Bereich gäbe, der so dynamisch sei.

Wenngleich es bislang durchaus üblich war, ohne berufliche Ausbildung im IT-Umfeld zu arbeiten, legen Personalabteilungen heute immer mehr Wert auf eine fundierte Ausbildung mit anerkanntem Abschluss. Die IHK Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration ist daher für viele der erste logische Schritt, denn: „Mit einer Fachinformatiker-Ausbildung eröffnen sich ganz verschiedene Perspektiven. Zunächst erlangen die Teilnehmer ein Grundwissen, haben erste Herstellerzertifizierungen und lernen, wie die IT eigentlich tickt“, erklärt Martin Quander-Buchmann, Trainer von goldsteps. „Sie lernen, mit Geräten und Menschen umzugehen und können Infrastrukturen von Firmen durchschauen. Und auf diese Basis können sie aufbauen, sich vielleicht in Richtung Leitung entwickeln oder studieren.“

Auf die Frage, was denn für Riechmann bei der Fachinformatiker-Ausbildung am wichtigsten war, antwortet er: „Die Microsoft Zertifizierungen und das Vermitteln des Wissens.“ Kurze Pause, Lachen. „Ich bin hierhergekommen und dachte, ich weiß schon richtig viel. Falsch! Klar, wusste ich aufgrund meines beruflichen Backgrounds schon was, aber nicht in seiner Gesamtheit.“

Außerdem hebt er die „Prüfungsvorbereitung auf den Punkt“ hervor und ergänzt: „Jeder der sagt, er ist nicht gut vorbereitet, der hat hier nicht teilgenommen.“ Zum IHK Abschluss gehören zwei Prüfungsteile: ein praktischer und ein theoretischer. Für die praktische Prüfung wird ein Projekt im jeweiligen Praktikumsbetrieb umgesetzt, dokumentiert und später mündlich vor einem Prüfungsausschuss präsentiert. In der theoretischen Prüfung werden schriftlich sämtliche Themen der Ausbildung abgefragt.

IT-Karriere ohne Grenzen

Während seines Praktikums und auch später als festangestellter Fachinformatiker hat Riechmann sich schließlich um alles gekümmert „was einen Stecker hat und nicht funktioniert. Im Grunde waren das reine administrative Tätigkeiten.“ Die Arbeit hat ihm Spaß gemacht. Doch für ihn bedeutet „Stillstand gleich Rückgang“ und so war ihm der Job auf Dauer nicht genug. „Ich wollte mehr sein, als der gute Administrator“, erinnert er sich.

Mit der Fachinformatiker-Ausbildung und entsprechender Berufserfahrung im Rücken, hat er schnell einen Betrieb gefunden, in dem er sich weiterentwickeln konnte. Die Firma Wurst Stahlbau hat einen Administrator gesucht, der perspektivisch IT-Leiter werden würde. Voraussetzung für den neuen Arbeitgeber war die Aufstiegsfortbildung zum IT-Professional, die Riechmann derzeit absolviert – berufsbegleitend, finanziert durch Wurst Stahlbau und mit Intensivkursen vor Ort bei goldsteps. Dass er den theoretischen Teil der Aufstiegsfortbildung bei goldsteps absolvieren würde, stand für ihn dabei direkt fest, denn: „Mit allen Mitarbeitern, mit denen ich im Bereich Schulung zu tun hatte, habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht,“ sagt er überzeugt.

Zurzeit betreut Riechmann rund 75 PC-Arbeitsplätze sowie 30 Server und arbeitet mit einem weiteren Administrator zusammen. Mit Bestehen seiner Fortbildung soll er als IT-Leiter die Abteilung Stück für Stück weiter aufbauen. „Mein Arbeitgeber möchte wachsen und ich möchte mitwachsen“, freut er sich über die kommenden Herausforderungen.

Für Ingo Riechmann steht daher gut sechs Jahre nach seiner Arbeitslosigkeit fest: „Ich bin endlich dort angekommen, wo die Leute dieselbe Sprache sprechen wie ich. Nämlich IT.“ Ermöglicht hat das die Umschulung zum Fachinformatiker, die den Stein von Riechmanns wirklicher IT-Karriere überhaupt erst richtig ins Rollen gebracht hat.

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  • On 23. Mai 2017
Tags: Berufsausbildung (IHK), Bielefeld, IT-Fachinformatiker Systemintegration, IT-Karriere
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